
Was tun, wenn der Dackel beim Spazierengehen plötzlich stur wird?
Stell dir vor, Du gehst ganz normal deine Gassi- Runde mit Deinem Dackel. Alles läuft wie immer. Und dann, ohne Vorwarnung, setzt sich dein Dackel hin. Mitten auf dem Weg. Er bewegt sich keinen Zentimeter mehr. Du lockst, du ziehst leicht an der Leine, du sprichst ihn an – nichts. Er bleibt sitzen.
Vielleicht schmeißt er sich auch auf den Boden, wie ein bockiges 2jähriges Kind oder dreht sich womöglich auf den Rücken und nichts geht mehr?
Oder er stemmt sich in die Leine. Die Vorderpfoten fest im Boden verankert, der Blick geht in eine ganz andere Richtung als deine geplante Route. Jeder Schritt wird zum Kraftakt.
In solchen Momenten ist der Gedanke schnell da: „Typisch Dackel. Stur eben.“
Regel 1: Trag es mit Humor ( Video ist mit Ton)
Ich habe darüber in meinem Buch „Der Dackel“ geschrieben und das ganze „ Das Daggelding“ genannt
Hier kommst Du zum Buch:
Der Dackel – von Anfang an alles richtig machen
Bevor du in diesen Machtkampf einsteigst, lohnt sich ein kurzer Moment des Innehaltens. Was passiert hier gerade wirklich? Ist das tatsächlich Sturheit? Oder versucht dein Dackel, dir etwas mitzuteilen?
Ein Hund setzt sich nicht grundlos mitten auf den Weg. Er stemmt sich auch nicht aus purer Laune gegen die Leine. Verhalten ist immer Ausdruck eines inneren Zustands. Die entscheidende Frage lautet daher: Was bewegt deinen Dackel in diesem Moment?
Ich spoiler mal: Er kommuniziert!
Und ich verrate Dir an dieser Stelle noch was: Wenn Du immer weg hörst, wenn Dein Dackel Dir etwas zu sagen hat, dann wird er die Kommunikation mit Dir einstellen und irgendwann nur noch sein Ding machen!
Das heißt auf gar keinen Fall, dass Du ihn diese Dinge erlauben sollst! Nur: Du sollst zuhören!
Ist es vielleicht nur ein Ast im Fell, der nervt beim Spazieren gehen ( bei Langhaardackel ja oft der Fall) oder ist der Spaziergang vielleicht zu kurz gewesen, oder gibt es vielleicht noch ganz kurz was zu erledigen?
Bestätige nicht das sitzen bleiben, aber halte einen Moment inne und höre ihn nur kurz zu.
Wenn Du ihn innerlich Recht geben würdest, und denkst: Ja stimmt, irgendwie waren unsere ganzen letzten Spaziergänge etwas kurz…. Dann verlange erst, dass er das Sitzen/ Stehen bleiben auflöst und dann aber belohne ihn mit der Sache, die ihn womöglich Spaß macht.
Wenn Du Dich gerade etwas unkreativ fühlst, ich habe ihr eine Seite erstellt mit einigen Inspirationen
Zum Video oben: das war eine der lustigsten Momente, die ich mit Paul hatte. Er hatte die Boote und Stand Up Paddelbretter gesehen und er liebt das. Und er wollte mir nur mitteilen, das er da gerade unglaublich Lust darauf hat. Was hätte ich Beziehungsmässig verpasst, wenn ich ihn einfach hinterher gezogen hätte?
Falls Du gern mehr über Beziehungsaufbau zum Hund wissen möchtest, darüber hab ich auch ein gutes Buch geschrieben:
Bindung, Beziehung und Beschäftigung in der Hundeerziehung: Vertrauen als Basis einer tiefen Mensch – Hund Beziehung!
Stell dir vor, dein Hund vertraut dir so sehr, dass ihr beide wie unsichtbar verbunden seid, eine unsichtbare Leine, die euch voller Harmonie durchs Leben führt. Genau darum geht es in diesem Buch: um die einzigartige Kraft der B-Formel – Bindung, Beziehung und Beschäftigung als Basis einer gelungenen Hundeerziehung.
Viele sprechen nur von Training, Regeln oder Kommandos. Doch wahre Veränderung entsteht, wenn du deinen Hund wirklich verstehst. Dieses Buch zeigt dir, wie du mit Liebe, Vertrauen und Achtsamkeit eine tiefe Mensch-Hund-Beziehung aufbaust, die weit über Erziehung hinausgeht.
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- wie Bindung und Vertrauen das Fundament für jede Erziehung bilden
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Die B-Formel ist mehr als nur ein Erziehungskonzept, sie ist ein Schlüssel zu einem glücklichen Hund und einem erfüllten Miteinander. Statt Druck oder Strenge findest du hier Wege voller Liebe, Verständnis und Nähe. So wird dein Hund nicht nur dein Begleiter, sondern dein verlässlicher Partner fürs Leben.
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an.







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