
Gartenspass mit Dackel
Dackel im Garten
Freiheit für den Dackel, aber nicht immer ist alles unkompliziert
Ein Garten wirkt auf viele Dackelhalter wie ein geschützter Raum und Freiheit und Glück für den Dackel.
Für einen Dackel ist er deutlich mehr. Er wird zum eigenen Revier, zum Beobachtungsposten, zum Jagdgebiet und manchmal auch zum Austragungsort von Konflikten. Geräusche aus der Nachbarschaft, Wildgeruch im Boden, Katzen am Zaun oder läufige Hündinnen in der Umgebung übertragen ihn manchmal mehr Verantwortlich, als gut ist.
Gerade im Frühjahr nehmen diese Reize zu. Mit ihnen steigen Buddelaktivität, Markierverhalten, Bellen am Zaun oder der Wunsch, nachts noch einmal hinauszugehen.
Dackel buddelt im Garten
Das Graben gehört zur genetischen Ausstattung des Dackels. Ursprünglich für die Arbeit unter der Erde gezüchtet, reagiert er sensibel auf Gerüche im Boden. Regenwürmer, Mäusegänge oder verrottendes Material können eine starke Suchsequenz auslösen. Am meisten buddelt ein Dackel aber tatsächlich mit Beute zb Kauknochen, Schweineohren. Nicht nur, dass diese einmalig verbuddelt werden, viele Dackel graben diese auch regelmäßig wieder aus, um sie umzuplazieren. Paul bekommt Kausachen nur noch drinnen.
Einige Dackel allerdings graben auch aus Stress, im Sinne einer Übersprungshandlung.
Man kann dem Dackel gut beibringen, nur in einer bestimmten Ecke des Gartens zu buddeln, dann verhindert man, das der ganze Garten umgepflügt wird.
Dackel bellt am Zaun
Manche Dackel neigen dazu, den Garten zu bewachen und am Zaun herumzukläffen. Bewegungen hinter dem Zaun, vorbeigehende Hunde oder Nachbarskinder lösen eine Wachreaktion aus. Je öfter der Dackel Erfolg erlebt, indem sich das Gegenüber entfernt, desto stabiler wird dieses Muster. In meinem Buch „Der Dackel“ schreibe ich Dir Schritt für Schritt, was Du dagegen machen kannst.
Ausbruch
Untergräbt ein Dackel regelmäßig den Zaun oder sucht gezielt Schwachstellen zum ausbrechen, ist die Motivation meist klar erkennbar: Jagdreize, soziale Reize oder hormonelle Aktivierung. Besonders Rüden reagieren im Umfeld läufiger Hündinnen mit gesteigerter Unruhe und nächtlichem Bewegungsdrang.
Tatsächlich ist es aber auch manchmal einfach Langeweile, wenn der Dackel auf Trebe geht.
Markieren
Einige Dackel markieren im Garten, andere wieder nicht. Ein selbstsicherer Rüde, der vertraut, dass seine Besitzer Probleme lösen, hat es nicht nötig, mehrmals täglich die Grenzen im Garten neu abzustecken.
Es liegt nicht in der Natur der meisten Hunde, in der Umgebung, wo sie leben, Kot oder Urin zu hinterlassen. Das heißt, die meisten erwachsenen Dackel erledigen das tatsächlich lieber während einer Gassirunde, wenn sie die Wahl haben.
Angsthunde und Welpen fühlen sich aber tatsächlich im Garten oft wohler bezüglich geschäftlicher Angelegenheiten.
Deswegen sollte ein Dackel, auch wenn ein Garten vorhanden ist, trotzdem mindestens 3 mal täglich ausgeführt werden.
Neue Gerüche, Besuchshunde oder Veränderungen im Umfeld verstärken dieses Verhalten.
Grasfressen
Grasfressen hat meist einen von drei Gründen:
Bauchweh
Stress oder Aufregung
Manche Gräserspitzen schmecken offenbar gut.
Anderseits ist der Garten aber auch eine tolle Gelegenheit für tolle Beschäftigung, wie zb
Meine neuesten Beiträge
• • •
- Zwanghaftes Verhalten beim Dackel, wenn der Kopf keine Pause findetWenn Dackel extreme Symptome zeigen, die absolut überreizt wirken und man gar nicht mehr ab den Hund ran kommt, dann ist dieser Artikel genau das was Du brauchst
- Hündische FrühlingsgefühleDu hattest schon schlaflose Nächte, weil dein Rüde nächtlichen Liebeskummer haste? Hier liest Du, wie Du die Lage für alle verbessern kannst und wie es dazu kommt
• • •
