Sitz Platz Bleib – Die Welpengrundschule

Lernt total gern

Welpengrundschule mit Luca

Luca muss, neben Vertrauen und Ruhe natürlich auch das Welpen ABC

lerne. Am besten übt es sich, wenn ausgeschlafen ist, Pipi gemacht wurde und dein Welpe richtig hungrig ist. Zum Beispiel also direkt vor dem Abendbrot, das Steiger die Motivation sehr.

Hier geht es übrigens zum Dackelwelpenbuch, da es in hochwertigen Prämium Farbdruck ist, musste ich den Preis leider etwas anpassen

Dackelwelpenbuch von Daniela Dührkop ( also von mir 🙃)

Hier seht ihr direkt mal ein Video des kompletten Trainings. Es dauert 1:47 Minute. Und… ob ihr es glaubt oder nicht: Das genügt total! Wenn ihr dann noch diese Übungen einmal pro Gassitour macht, hat euer Welpe genug trainiert. Das ist Orginal so aufgenommen, nichts Geschnitten oder so. Ihr seht, das Paul auch mal wieder es Grundschule gut gebrauchen kann 😆

Hier kommst du noch zur großen Dackelwelpen Welt

Guckt das Video gern mit Ton. Schreibt mir gern auch Fragen in die Kommentare. Es ist nicht alles perfekt, was da nicht so toll war, schreibe ich euch gleich noch unten am Schluss ⬇️

Welpentraining leicht gemacht: Sitz, Platz und Bleib beim Welpen im Wohnzimmer trainieren

Du musst weder auf den Hundeplatz fahren noch teures Equipment kaufen, um die ersten Kommandos aufzubauen. Die wichtigsten Grundlagenübungen für Welpen lassen sich wunderbar zu Hause im Wohnzimmer trainieren – ruhig, ablenkungsarm und in eurem eigenen Tempo. Genau das macht Welpentraining leicht gemacht möglich: kleine Einheiten, viel Geduld und ein Hund, der mit Freude bei der Sache ist. In diesem Beitrag zeige ich dir aus über 30 Jahren Erfahrung mit Hunden, wie du Sitz, Platz und Bleib beim Welpen Schritt für Schritt und ohne Druck aufbaust.

Warum Wohnzimmertraining beim Welpen so wertvoll ist

Ein junger Hund kann sich anfangs nur für wenige Sekunden am Stück konzentrieren. Draußen prasseln dazu unzählige Reize auf ihn ein: fremde Gerüche, andere Hunde, Geräusche, Menschen. Für den Trainingsstart ist das schlicht zu viel. Das eigene Wohnzimmer ist dagegen der ideale erste Trainingsort – vertraut, sicher und frei von Ablenkung.

Hier kann dein Welpe in Ruhe verstehen, was du von ihm möchtest, und du legst ein stabiles Fundament. Erst wenn ein Kommando zu Hause zuverlässig sitzt, nimmst du es mit nach draußen. Diese Reihenfolge ist der wichtigste Schlüssel, damit Welpenerziehung wirklich gelingt.

Die Vorteile auf einen Blick:

• Keine Ablenkung – dein Welpe kann sich voll auf dich konzentrieren.

• Jederzeit verfügbar – du kannst mehrmals täglich kurz üben, ohne Termin und ohne Anfahrt.

• Stressfrei – ein junger Hund lernt am besten, wenn er entspannt und sicher ist.

• Bindungsfördernd – gemeinsames Training stärkt eure Beziehung von Anfang an.

Die richtige Vorbereitung: So gelingt Welpentraining leicht gemacht

Bevor es mit den ersten Kommandos losgeht, lohnt sich ein Blick auf die Rahmenbedingungen. Gutes Training steht und fällt mit der Vorbereitung – und mit deiner inneren Haltung.

Das richtige Timing

Trainiere nie, wenn dein Welpe gerade aufgedreht, übermüdet oder hungrig auf seine Hauptmahlzeit wartet. Am besten klappt es nach einer kurzen Ruhephase, wenn er wach und aufnahmebereit ist. Kurz vor der Fütterung ist die Motivation für Futterbelohnungen besonders hoch.

Die passende Belohnung

Setze auf positive Verstärkung. Kleine, weiche Leckerchen in Erbsengröße eignen sich perfekt, weil dein Welpe sie schnell schlucken kann und ihr im Trainingsfluss bleibt. Manche Welpen arbeiten lieber für ein Spielzeug oder für deine Stimme – finde heraus, was deinen Hund wirklich begeistert.

Kurz, aber regelmäßig

Drei bis fünf Minuten pro Einheit sind für einen Welpen völlig ausreichend. Lieber mehrmals am Tag ganz kurz üben als einmal lang. Beende jede Einheit mit einem Erfolgserlebnis, solange dein Welpe noch Lust hat – so bleibt die Freude am Lernen erhalten.

Grundlagenübungen für Welpen: der Überblick

Bevor wir in die einzelnen Signale einsteigen, hier die sinnvolle Reihenfolge. Diese drei Grundlagenübungen für Welpen bauen logisch aufeinander auf:

1. Sitz – die erste und einfachste Übung, ideal für den Einstieg.

2. Platz – baut auf dem Sitz auf und fördert die Selbstkontrolle.

3. Bleib – die Königsdisziplin, die Impulskontrolle und Geduld verlangt.

Nimm dir immer nur ein neues Signal vor. Erst wenn dein Welpe das Sitz sicher zeigt, kommt das Platz dazu. So vermeidest du Überforderung und Frust auf beiden Seiten.

Sitz beim Welpen beibringen – Schritt für Schritt

Das Sitz ist die perfekte erste Übung, weil die Bewegung für deinen Welpen ganz natürlich ist. So gehst du vor:

4. Nimm ein Leckerchen zwischen Daumen und Zeigefinger und halte es dicht vor die Nase deines Welpen.

5. Führe die Hand langsam über seinen Kopf nach hinten. Der Blick folgt dem Leckerchen, der Kopf geht hoch – und ganz von allein senkt sich das Hinterteil zu Boden.

6. In dem Moment, in dem er sitzt, sagst du ruhig „Sitz“ und gibst sofort das Leckerchen.

7. Wiederhole das einige Male. Sobald er die Bewegung verstanden hat, sagst du das Wort „Sitz“ bereits, bevor er sich setzt.

Mein Tipp aus der Praxis: Drücke deinem Welpen niemals das Hinterteil nach unten. Er soll die Bewegung selbst herausfinden – das verstärkt das Gelernte viel nachhaltiger und schützt zugleich seine empfindlichen Gelenke und den Rücken.

Weiter lesen: Welpe Luca lernt Sitz

Platz beim Welpen beibringen

Sobald das Sitz zuverlässig klappt, ist das Platz der nächste logische Schritt. Auch hier arbeitest du wieder mit dem Leckerchen als Lockmittel:

8. Lass deinen Welpen zunächst ins Sitz gehen.

9. Halte das Leckerchen vor seine Nase und führe es langsam senkrecht nach unten zum Boden – und dann ein kleines Stück von ihm weg.

10. Dein Welpe folgt dem Leckerchen mit der Nase und legt sich dabei ab.

11. Sobald er liegt, sagst du „Platz“ und belohnst sofort am Boden, damit das Liegenbleiben sich lohnt.

Manche Welpen stehen anfangs lieber wieder auf, statt sich abzulegen. Das ist normal. Belohne dann zunächst jede kleine Bewegung Richtung Boden – etwa wenn die Ellbogen sich senken. Schrittweises Belohnen führt schneller zum Ziel als Ungeduld.

Weiterlesen : Welpe Luca lernt Platz

Bleib beim Welpen – die Königsdisziplin

Das Bleib beim Welpen ist anspruchsvoller, weil es Impulskontrolle verlangt – und genau die fällt jungen Hunden schwer. Erwarte hier am Anfang nur Sekundenbruchteile und steigere dich in winzigen Schritten.

Bring deinen Welpen ins Sitz oder Platz.

Sag ruhig „Bleib“ und warte eine einzige Sekunde, bevor du belohnst – noch ohne dich wegzubewegen.

Klappt das, dehnst du die Zeit ganz langsam aus: zwei Sekunden, drei Sekunden, fünf Sekunden.

Erst wenn die Dauer stabil ist, baust du Distanz auf. Mach zunächst einen einzigen Schritt zurück und kehre sofort zurück, um zu belohnen.

Löse das Bleib immer aktiv mit einem festen Auflösewort wie „Okay“ oder „Lauf“ auf, damit dein Welpe weiß, wann die Übung vorbei ist.

( Siehst Du auf dem Vide oben ⬆️ zum Schluss sage ich „okay“ und löse mit einem Suchspiel auf)

Wichtig: Steigere immer nur eine Schwierigkeit auf einmal – entweder die Dauer oder die Distanz, niemals beides gleichzeitig. Bricht dein Welpe ab, gehst du einfach einen Schritt zurück und machst es ihm wieder leichter. Das ist kein Rückschritt, sondern Teil des Lernens.

Sitz, Platz und Bleib beim Welpen sinnvoll verknüpfen

Sind die drei Signale einzeln sicher, kannst du sie zu kleinen Abläufen verbinden. Das hält das Training abwechslungsreich und festigt das Gelernte. Sitz, Platz und Bleib beim Welpenwerden so zu einem echten Werkzeugkasten für den Alltag – etwa beim Türöffnen, am Futternapf oder beim Tierarztbesuch.

Variiere dabei bewusst die Reihenfolge. Wenn du immer „Sitz – Platz – Bleib“ in derselben Abfolge übst, lernt dein Welpe die Kette auswendig, statt auf das einzelne Wort zu hören. Mische die Signale, damit er wirklich zuhört.

Typische Fehler beim Welpentraining vermeiden

Damit dein Welpentraining leicht gemacht wirklich aufgeht, hier die häufigsten Stolperfallen – und wie du sie umgehst:

• Zu lange Einheiten: Ein müder oder überdrehter Welpe lernt nichts mehr. Kurz und positiv ist immer besser.

• Das Kommando wiederholen: Sag „Sitz“ nur ein einziges Mal. Wer „Sitz, Sitz, Sitz!“ ruft, bringt dem Hund bei, dass er erst beim dritten Mal reagieren muss.

• Zu früh nach draußen: Festige jedes Signal erst zu Hause, bevor du es an reizvolleren Orten abfragst.

• Ungeduld und Strenge: Schimpfen verunsichert deinen Welpen und bremst den Lernfortschritt. Lob und Geduld wirken weitaus stärker.

• Inkonsequente Wörter: Nutzt in der Familie alle dasselbe Wort für dasselbe Signal, sonst ist dein Welpe verwirrt.

Wie oft und wie lange sollte ich mit dem Welpen üben

Weniger ist mehr. Drei bis vier kurze Einheiten von je zwei bis fünf Minuten über den Tag verteilt sind ideal. So bleibt dein Welpe motiviert und verknüpft das Training dauerhaft mit Freude. Plane außerdem genügend Ruhepausen ein – Welpen brauchen sehr viel Schlaf, und Gelerntes festigt sich vor allem in der Ruhe.

Erste Erfolge beim Sitz siehst du oft schon nach wenigen Tagen. Platz und besonders Bleib brauchen länger, manchmal mehrere Wochen, bis sie wirklich sitzen. Vergleiche deinen Welpen nicht mit anderen – jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo.

Häufige Fragen zum Welpentraining im Wohnzimmer

Ab welchem Alter kann ich mit Sitz, Platz und Bleib beim Welpen beginnen?

Sobald dein Welpe bei dir eingezogen ist – also meist ab der achten Lebenswoche – kannst du spielerisch mit den ersten Grundlagenübungenö starten. Halte die Einheiten dann besonders kurz und gestalte alles wie ein Spiel.

Mein Welpe hört zu Hause, aber nicht draußen. Woran liegt das?

Das ist völlig normal. Hunde verallgemeinern Gelerntes nicht automatisch. Ein Signal, das im Wohnzimmer sitzt, muss an jedem neuen Ort und bei steigender Ablenkung neu aufgebaut werden. Geh schrittweise vor: erst der Flur, dann der Garten, dann eine ruhige Straße.

Wie viele Leckerchen darf ich beim Training geben?

Rechne die Trainingsleckerchen in die Tagesration ein, damit dein Welpe nicht zunimmt. Mit der Zeit ersetzt du das Futter nach und nach durch Lob und Streicheln, sodass dein Hund auch ohne ständige Belohnung zuverlässig reagiert.

Fazit: Welpentraining leicht gemacht beginnt im Wohnzimmer

Du brauchst keinen Hundeplatz und kein teures Zubehör, um deinem jungen Hund die wichtigsten Grundlagen beizubringen. Mit kurzen, fröhlichen Einheiten, positiver Verstärkung und der richtigen Reihenfolge gelingen Sitz, Platz und Bleib beim Welpen ganz von selbst. Bleib geduldig, feiere kleine Erfolge und genieße diese besondere Zeit – denn jede gemeinsame Übung stärkt nicht nur das Gelernte, sondern vor allem eure Bindung.

Was im Video nicht so gut war:

Habt ihr selbst die kleinen Fehler bemerkt?

Der erste Fehler war, das ich zweimal „Platz“ gesagt hatte, als Luca aufgestanden ist.

Wichtig übrigens: keinen Leckerli geben in diesem Falle, sonst lernt euer Welpe, das aufstehen und Platz zusammen gehört.

Den gleichen Fehler hab ich noch mal gemacht beim anschließenden „Sitz“.

Was gut war: als Luca keine Lust hatte, aufzustehen, das ich dann Paul belohnt hab. So hat er gleich die Erfahrung gemacht, dass es nur für brave Hunde Keks gibt.

Was nicht gut war, das ich Paul angemeckert habe fürs hinlegen, ich hatte nämlich nicht bemerkt, dass meine Handbewegung genau das für ihn gezeigt hatte.

Mein persönliches Fazit: Es macht Sinn, sich auf Videos aufzunehmen, dann sieht man auch schnell Fehler.

Wenn ihr wollt, könnt ihr mir auch gern Videos schicken, um etwas zu euern Training zu schreiben. Am besten bei Facebook im Messanger.

Kosten kommen nicht auf euch zu.

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Das Welpentagebuch besteht jetzt aus folgenden Beiträgen:

Fliegen mit Welpe, meine Erfahrungen ( oder hier Fliegen mit Hund)

Der erste Tag mit Dackelwelpen

Welpensozialisierung

Dackelwelpenkauf

Dackelwelpenernährung

Sitz, Platz, Bleib beim Welpen

Erste Schritte zur Stubenreinheit

und viele weiter Welpenbeiträge mehr 

Zu meinem Welpenbuch bei Amazon kommt ihr hier 

Dackelwelpen- der Guide für die ersten zwei Monate mit Dackelwelpen


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3 Kommentare zu „Sitz Platz Bleib – Die Welpengrundschule“

  1. […] Wie das Training dazu geht, erfährst Du hier: Das Kommando „bleib“ Beibringen […]

  2. […] Geduld und Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt : Luca hat festgestellt, dass draußen Pipi zu machen kein Drama ist und urplötzlich klappt es perfekt. […]

  3. […] wird gerade beim Dackel immer berichtet, dass es Sturheit ist. Was schade ist, denn Sturheit ist es mit Sicherheit […]

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